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Wandern
durch das Kaisergebirge vom Kaiserbachtal
zum Kaisertal nach Kufstein.
Die wohl klassische Wanderung durch das
Kaisergebirge ist der Aufstieg vom Kaiserbachtal
aus.
Für Wanderfreunde, die gerne das eigene
Auto zu Hause lassen, besteht die Möglichkeit
mit dem Bundesbus von Kufstein, Ebbs, Niederndorf,
Erl, Walchsee und Kössen aus in die
Griesenau zu fahren. Von dort führt
ein bequemer Wanderweg am Kaiserbachtal
entlang über das Stripsenjoch ins Kaisertal.
Die erste Rast ist in ca. 30 Minuten am
Alpengasthof Fischbachalm möglich.
Nach weiteren 30 Minuten erreichen Sie den
Alpengasthof Grießneralm. In beiden
Gasthöfen besteht die Möglichkeit
zur Übernachtung.
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| Ein Tip ist, die
Tour am Abend vorher zu beginnen und in
einem der beiden Gasthöfe zu übernachten
und somit am nächsten Morgen mit dem
vielleicht anstrengendsten Teil der Route,
das Ersteigen des Stripsenjochs in 1.600m
Höhe, zu beginnen. Der Steig ist bequem
zu begehen, jedoch ist gutes Schuhwerk zu
empfehlen und eine gewiße Trittsicherheit
sollte man schon mitbringen. Nach ca. 1
1/2 bis 2 Stunden Gehzeit erreicht man das
Stripsenjoch, dem klassischen Ausgangspunkt
für die kühnsten Kletterer wie
auch Reinhold Messner. |
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Wir
machen nun eine Rast im Berggasthof
Stripsenjochhaus bei einer Brotzeit
zu soliden Preisen. Ab hier gibt es
mehrere Varianten, die Tour fortzusetzen.
Wir wählen die einfachste Route
bergabwärts zum 500m tiefer gelegenen
Hans Berger Haus mit seiner berühmten
Bergsteigerschule, von wo man in 10
Minuten die Anton-Karg-Hütte
in Hinterbärenbad erreicht. Beides
sind bewirtschaftete Gasthöfe
und bieten Speisen und Getränke
in großer Vielfalt und bester
Qualität an. |
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Von der Anton-Karg-Hütte
aus ist nun ein breiter Weg an der liebevoll
gepflegten Anton-Karg-Gedächtnisstätte
vorbei am Kaiserbach entlang, der sich allmählich
immer tiefer abfallend verabschiedet und
nur noch das ferne Rauschen zu vernehmen
ist.
Dieser ebene Weg führt Sie nach 1 Stunde
zum Hinterkaiserhof, dem ältesten geschichtlich
erwähnten Bergbauernhof im Kaisergebirge,
der auch heute noch das ganze Jahr bewirtschaftet
wird. Empfehlenswert: ein Glas frische Bergbauernmilch
und ein Stück Bergkäse.
Nach ca. 5 Minuten erreicht man das schon
vorher aus der Ferne kurz ersichtliche berühmte
und wohl meistfotografierte Motiv im Kaisergebirge,
die Antoniuskapelle. Dort sollte man ein
wenig verweilen und einen Eintrag ins Besucherbücherl
machen. |
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Der
bequeme Weg führt nun leicht
abwärts in ca. 30 Minuten zu
zwei Berggasthöfen, an denen
man ohne Einkehr fast nicht vorbei
kommt, so einladend sehen sie aus.
Ob im Pfandlhof oder im Berghof Pfandl,
dem einzigen Hotel im Kaisertal, die
Wahl fällt schwer. Beide Gasthöfe
strahlen eine Heimeligkeit aus, so
dass man meinen möchte, sie sind
einst mit dem Kaisergebirge entstanden.
Dass Gastlichkeit groß geschrieben
wird, versteht sich von selbst und
schon mancher Wanderer hat nicht widerstehen
können, nach einem köstlichen
Mahl das eine oder andere Glas mehr
zu trinken.
Aber im Falle einer plötzlichen
Müdigkeit stehen Ihnen in beiden
Häusern gemütliche Zimmer
mit noch gemütlichern Betten
zur preiswerten Übernachtung
zur Verfügung. |
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Jedoch kann man von
hier aus in ca. 50 Minuten nach Kufstein
und Ebbs-Eichelwang im stets abwärts
führenden Weg, bei dem die letzten
Höhenmetern über 257 Stufen zu
beenden sind, gelangen. Von hier aus besteht
nun wieder die Möglichkeit mit dem
Stadtbus Kufstein oder dem Bundesbus in
die eingangs erwähnten Orte zu gelangen.
Wir wünschen Ihnen gutes Wetter und
genügend Ausdauer um diese herrliche
Wanderung zu genießen ! |
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